Stromspeicher
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Leistung B · Stromspeicher
Sonnenstrom für den Abend.
Ein Stromspeicher nimmt den Überschuss vom Mittag auf und gibt ihn ab, wenn die Anlage nichts mehr liefert. Sie kaufen dadurch weniger Strom aus dem Netz. Die Größe legen wir nach Ihrem Verbrauchsprofil aus, nicht nach Gefühl.
So funktioniert's
Mittags laden, abends entladen.
Eine PV-Anlage liefert am meisten, wenn im Haus am wenigsten läuft. Der Speicher schließt diese Lücke: Er lädt, sobald die Anlage mehr erzeugt als das Haus braucht, und gibt den Strom ab, sobald sie weniger liefert.
Es gibt zwei Bauweisen. Beim DC-gekoppelten Speicher hängt die Batterie am Hybridwechselrichter der PV-Anlage. Beim AC-gekoppelten Speicher hat sie einen eigenen Wechselrichter und lässt sich an fast jede bestehende Anlage anschließen. Für eine Nachrüstung ist AC meist die einfachere Lösung.
Die Entladung ist begrenzt durch die Leistung des Speichers. Ein Speicher mit 5 kW Abgabeleistung versorgt also nicht Herd, Wärmepumpe und Wallbox gleichzeitig; den Rest liefert dann das Netz.
Überschuss der PV-Anlage lädt den Speicher, bevor etwas ins Netz geht.
Sinkt die Erzeugung unter den Verbrauch, entlädt der Speicher und deckt den Bedarf.
Erst wenn der Speicher leer ist, kommt Strom aus dem Netz.
Ein Energiemanager legt fest, wer den Überschuss bekommt: Speicher, Wallbox oder Wärmepumpe.
Auch der Speicher muss beim Netzbetreiber und im Marktstammdatenregister gemeldet werden. Das übernehmen wir.
Vorteile
Was der Speicher bringt.
Ein Speicher ist keine Pflicht. Er lohnt sich, wenn abends und nachts viel Strom gebraucht wird.
Höherer Eigenverbrauch
Ohne Speicher nutzen Haushalte typisch 25–35 % ihres Solarstroms selbst, mit Speicher bis etwa 70 %. Der Rest geht ins Netz.
Weniger Abhängigkeit vom Strompreis
Jede gespeicherte Kilowattstunde ersetzt eine gekaufte zu rund 35 ct statt für 7–8 ct eingespeist zu werden.
Notstrom optional
Mit Umschalteinrichtung versorgt der Speicher bei Netzausfall ausgewählte Stromkreise, zum Beispiel Kühlschrank, Heizungspumpe und Licht.
Modular erweiterbar
Viele Systeme lassen sich um zusätzliche Batteriemodule ergänzen. Das hilft, wenn später ein E-Auto oder eine Wärmepumpe dazukommt.
LFP-Zellen
Lithium-Eisenphosphat ist thermisch stabiler als andere Lithium-Chemien und kommt ohne Kobalt aus. Je nach Hersteller sind mehrere Tausend Ladezyklen angegeben.
Nachrüstbar
Auch zu einer bestehenden PV-Anlage lässt sich ein AC-gekoppelter Speicher ergänzen. Ob Zählerschrank und Aufstellort passen, prüfen wir vor Ort.


Technik
Was im Keller steht.
Der Speicher steht meist im Hauswirtschaftsraum oder Keller, an der Wand oder auf dem Boden.
Er braucht einen trockenen, frostfreien Raum, Abstände nach Herstellerangabe und eine Leitung zum Zählerschrank. Die Werte rechts sind Richtwerte; im Angebot stehen die Daten des konkret geplanten Geräts.
| Zellchemie | LFP – Lithium-Eisenphosphat |
|---|---|
| Kapazität | 5–15 kWh, modular erweiterbar |
| Nutzbare Kapazität | meist 90–100 % der Nennkapazität |
| Wirkungsgrad | Laden und Entladen zusammen typ. 88–95 % |
| Lebensdauer | mehrere Tausend Zyklen; Garantie meist 10 Jahre |
| Kopplung | AC- oder DC-gekoppelt |
| Notstrom | Notstrom/Ersatzstrom optional |
| Meldungen | Netzbetreiber und Marktstammdatenregister |
Typische WerteStand 2026
Häufige Fragen
Fragen zum Speicher.
Welche Größe brauche ich?
Als Faustregel gelten 1 bis 1,5 kWh nutzbare Kapazität je 1.000 kWh Jahresverbrauch. Bei 4.500 kWh sind das etwa 5 bis 7 kWh. Mit E-Auto oder Wärmepumpe darf es mehr sein. Ein sehr großer Speicher wird im Sommer voll, im Winter aber selten ausgenutzt; deshalb rechnen wir mit Ihren Verbrauchsdaten.
Lohnt sich ein Speicher finanziell?
Nicht in jedem Fall. Er erhöht den Eigenverbrauch, kostet aber zusätzlich und hat eine begrenzte Lebensdauer. Wie schnell sich das rechnet, hängt von Strompreis, Abendverbrauch, Anlagengröße und Speicherpreis ab. Wir rechnen Ihnen die Variante mit und ohne Speicher durch, damit Sie die Zahlen nebeneinander sehen.
Was ist der Unterschied zwischen Notstrom und Ersatzstrom?
Beide halten bei Netzausfall ausgewählte Stromkreise unter Spannung. Die Begriffe werden uneinheitlich benutzt. Wichtig sind zwei Angaben: Erfolgt die Umschaltung unterbrechungsfrei, und wie viel Leistung steht im Notfall bereit? Beides braucht eine Umschalteinrichtung im Zählerschrank und kostet Aufpreis.
Wie lange hält ein Speicher?
Hersteller geben meist 10 Jahre Garantie, häufig mit einer Mindestrestkapazität von 70 bis 80 % nach definierter Zyklenzahl oder Energiemenge. LFP-Zellen gelten als langlebig, belastbare Langzeitdaten liegen aber erst für wenige Jahre vor. Deshalb rechnen wir konservativ.
Kann ich einen Speicher nachrüsten?
Ja. AC-gekoppelte Speicher lassen sich an bestehende Anlagen anschließen, ohne den Wechselrichter zu tauschen. Wir prüfen Zählerschrank, Aufstellort und Leitungswege. In der Regel gilt auch bei der Nachrüstung der Umsatzsteuersatz von 0 %, wenn die PV-Anlage die Voraussetzungen erfüllt.
Ihre Frage ist nicht dabei? Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns – wir antworten persönlich.
Frage stellenPasst dazu
Der Speicher arbeitet nicht allein.
Er braucht eine Anlage, die Überschuss liefert, und Verbraucher, die ihn nutzen.
Photovoltaik
Größe und Ausrichtung der Anlage bestimmen, wie oft der Speicher voll wird.
Mehr erfahren C — WallboxWallbox
Abends kann die Wallbox aus dem Speicher laden, wenn Sie das freigeben.
Mehr erfahren D — WärmepumpeWärmepumpe
Der Speicher puffert Strom für den Abend. Im Hochwinter reicht die Erzeugung trotzdem selten.
Mehr erfahrenNächster Schritt
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