Photovoltaik
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Solarstrom vom eigenen Dach.
Wir planen Glas-Glas-Module nach Ihrem Dach und Ihrem Verbrauch, montieren sie und nehmen die Anlage in Betrieb. Die Anmeldung beim Netzbetreiber und im Marktstammdatenregister übernehmen wir. Sie haben von der Besichtigung bis zum Zählertausch einen festen Ansprechpartner.
So funktioniert's
Aus Licht wird Gleichstrom, aus Gleichstrom Haushaltsstrom.
Solarzellen aus Silizium wandeln Licht direkt in elektrischen Strom um. Der Wechselrichter macht daraus Wechselstrom, den Ihr Haus nutzen kann. Was Sie nicht selbst verbrauchen, fließt ins Netz.
Ein Modul besteht aus Zellen, die in Folie eingebettet zwischen zwei Glasscheiben liegen. Beim Glas-Glas-Aufbau schützt hinten ebenfalls Glas statt einer Kunststoff-Rückseite. Das macht das Modul steifer und dichter gegen Feuchtigkeit.
Die Zellen liefern Gleichstrom. Mehrere Module sind zu Strings in Reihe geschaltet, eine Leitung führt den Strom vom Dach zum Wechselrichter.
Der Wechselrichter wandelt Gleichstrom in Wechselstrom um und hält die Anlage im günstigsten Arbeitspunkt (MPP-Tracking).
Der Strom geht zuerst an die Verbraucher im Haus. Überschuss lädt einen Speicher oder wird eingespeist.
Ein Zweirichtungszähler erfasst Bezug und Einspeisung getrennt.
Die Anlage wird vor dem Netzanschluss beim Netzbetreiber angemeldet und innerhalb eines Monats nach Inbetriebnahme im Marktstammdatenregister registriert. Beides erledigen wir.
Vorteile
Was die Anlage Ihnen bringt.
Konkrete Zahlen hängen von Dach, Standort und Verbrauch ab. Diese Punkte gelten für die meisten Einfamilienhäuser.
Weniger Netzstrom
Jede selbst verbrauchte Kilowattstunde ersetzt eine gekaufte. Bei rund 35 ct/kWh Haushaltsstrom ist das der größte Posten in der Rechnung.
Vergütung für 20 Jahre
Für eingespeisten Strom gilt der EEG-Satz zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme, 20 Jahre lang fest. Bei Teileinspeisung liegt er aktuell bei rund 7–8 ct/kWh; der Satz hängt vom Inbetriebnahmedatum ab.
0 % Umsatzsteuer
Module, Wechselrichter, Speicher und Montage auf Wohngebäuden bis 30 kWp werden seit 2023 ohne Umsatzsteuer berechnet.
Lange Lebensdauer
Glas-Glas-Module sind mechanisch stabil und unempfindlich gegen Feuchte. Hersteller geben bis zu 30 Jahre Leistungsgarantie; die Bedingungen unterscheiden sich je nach Produkt.
Das Dach muss nicht nach Süden zeigen
Ost-West-Dächer liefern pro kWp etwas weniger im Jahr, dafür morgens und abends mehr. Das passt oft besser zum Verbrauch im Haushalt.
Später erweiterbar
Mit Leerrohren, Platz im Zählerschrank und einem passenden Wechselrichter lassen sich Speicher, Wallbox oder Wärmepumpe ohne Umbau ergänzen.


Technik
Was auf Ihr Dach kommt.
Vor dem Angebot sehen wir uns Dachaufbau, Verschattung, Zählerschrank und Leitungswege an. Daraus entstehen Belegungsplan und Ertragsprognose.
Ein Einfamilienhaus bekommt meist zwischen 6 und 12 kWp. Die Dachfläche setzt die Obergrenze, der Verbrauch die sinnvolle Größe.
| Module | Glas-Glas-Module, ca. 420–450 Wp je Modul |
|---|---|
| Flächenbedarf | ca. 5 m² Dachfläche je kWp |
| Leistungsgarantie | bis 30 Jahre (herstellerabhängig) |
| Jahresertrag | ca. 900–1.000 kWh je kWp (Süddach, Deutschland) |
| Wechselrichter | String- oder Hybridwechselrichter; Austausch nach ca. 12–15 Jahren möglich |
| Montage | Schrägdach auf Dachhaken, Flachdach aufgeständert |
| Zähler | Zweirichtungszähler; ab 7 kWp intelligentes Messsystem |
| Meldungen | Netzbetreiber und Marktstammdatenregister |
Typische WerteStand 2026
Häufige Fragen
Fragen zur Photovoltaik.
Wie groß sollte die Anlage sein?
Die Dachfläche setzt die Obergrenze, der Verbrauch die sinnvolle Größe. Weil jedes weitere Modul nur wenig Aufpreis kostet, bauen viele Haushalte größer, als der heutige Verbrauch nötig macht – vor allem, wenn ein E-Auto oder eine Wärmepumpe geplant ist. Wir rechnen mehrere Größen durch und legen sie nebeneinander.
Was passiert bei einem Stromausfall?
Eine Standardanlage schaltet bei Netzausfall aus Sicherheitsgründen ab, auch wenn die Sonne scheint. Mit Speicher und Notstromfunktion können ausgewählte Stromkreise weiterlaufen. Das planen wir am besten von Anfang an mit.
Wie viel vom Solarstrom verbrauche ich selbst?
Ohne Speicher meist 25 bis 35 %, mit Speicher bis etwa 70 %. Haushalte, in denen tagsüber jemand zu Hause ist oder ein Auto geladen wird, liegen höher. Das sind Richtwerte, keine Zusage.
Was ist das Solarspitzengesetz?
Seit Februar 2025 gilt für neue Anlagen: Bei negativen Börsenstrompreisen wird die Einspeisung nicht vergütet, und Anlagen ohne intelligentes Messsystem dürfen höchstens 60 % ihrer Modulleistung einspeisen. Beim Eigenverbrauch spielt das keine Rolle. Ein Speicher fängt solche Spitzen ab.
Wie sieht es mit Steuern aus?
Umsatzsteuer: 0 % bei Anlagen bis 30 kWp auf Wohngebäuden. Einkommensteuer: Einnahmen aus Anlagen bis 30 kWp auf Einfamilienhäusern sind steuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG), bei Mehrfamilienhäusern gelten 15 kWp je Wohneinheit. Den Einzelfall klärt Ihr Steuerberater.
Ihre Frage ist nicht dabei? Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns – wir antworten persönlich.
Frage stellenPasst dazu
Was später dazukommen kann.
Wir planen Zählerschrank, Leerrohre und Wechselrichter so, dass Speicher, Wallbox und Wärmepumpe ohne Umbau folgen können.
Stromspeicher
Hebt den Eigenverbrauch von etwa 30 auf bis zu 70 %. Lässt sich auch nachrüsten.
Mehr erfahren C — WallboxWallbox
Das Auto lädt mit dem Überschuss vom Dach statt mit Netzstrom.
Mehr erfahren D — WärmepumpeWärmepumpe
Heizung und Warmwasser mit Strom vom eigenen Dach, vor allem in der Übergangszeit.
Mehr erfahrenNächster Schritt
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